Gastbeitrag – Der Mashup Kerl

Das legendäre Rat Pack ist seine Inspiration. Rob Vegas.

Die heutige Extra-Wurst kommt von einem Mann, dessen Leben quasi ein Dauer-Extra ist. Rob Vegas, Showmaster 2.0 und Entertainer der Extraklasse, gibt sich die Ehre. Und jetzt, Bühne frei. The show must go on!

Einfach ein Kerl sein.

Ein ziemlich einfacher Satz, oder? Ihn heute als Mann auszufüllen dagegen weitaus komplizierter. Im Gegensatz zu der Generation unserer Väter ist es eine geradezu eine Gratwanderung geworden. Ein Mashup der verschiedensten Rollentypen.

Zuerst einmal muss der Kerl von heute einfach gestrickt sein. Ein typischer Mann ohne allzu schwierige Ansichten. Klar strukturiert muss sein Kopf und damit sein Leben sein. Er muss wissen was er will und auch bereit sein es sich zu nehmen.

Nur reicht dieser Vorsatz schon? Vielmehr kommt aus jedem anderen Bereich die halbe Perfektion hinzu. Ein Mann steht heute in jeder Situation des Alltags auf dem Drahtseil. Perfekter Papa und doch keine Mutti. Er muss sich modisch anziehen können und darf dabei doch kein Model sein. Er muss sich bewusst ernähren und dennoch mit Freunden Bier trinken und Chips auf dem Sofa essen. Fußball mögen und trotzdem Bock auf Spieleabend mit den Freunden haben.

Ein Macho alter Tage mit Brusthaar und einem teuren Auto? Magnum ist Schnee von gestern. Indiana Jones als Vorbild ebenso. Einen Helden? Bitte nicht. Teilzeit-Held trifft es eher. Stärke verkörpern und doch sensibel genug für den Elternabend sein. Ein Romantiker mit allen Kenntnissen der sexuellen Verführung. Dabei aber immer noch kernig und auf Sicherheit bedacht.

Ein bisschen Arsch. Ein wenig Bart. Ein wenig Bücherwurm. Bloß kein vollendeter Nerd. Doch mit dem Rechner muss er sich schon auskennen. Ein Haus muss heute kein moderner Mann mehr bauen können. Vielmehr muss er eine Bohrmaschine auf amazon bestellen und im besten Fall bedienen können.

Unter Kerlen würde so ein Mann einen schweren Stand haben. Denn eigentlich ist er nicht wirklich zu gebrauchen. Deswegen mögen die meisten Männer solche Typen nicht. Sie machen alles richtig und sind sich doch selbst nicht treu. Ein echter Kerl ist wie alle Typen. Ein ewig kleiner Junge. Faul, hungrig und mit Lust nach Liebe gebaut. Warum machen wir Sport? Für die Frauen. Warum arbeiten wir für Geld? Für die Frauen. Warum bauen wir ein Haus und fahren ein teures Auto? Für die Frauen. Warum kleiden wir uns ansehnlich und wechseln nicht nur einmal im Jahr die Boxershorts? Richtig. Für die Frauen. Brauchen wir eine Frauenquote? Gesetzlich festgeschrieben? Natürlich nicht. Am Ende müssen sich die Firmen vor den Aktionären erklären. Und wo müssen diese Aktionäre sich erklären? Meist daheim bei ihren Frauen.

Es ist ein wenig schwieriger geworden ein Kerl zu sein. Nur was wäre die beschriebene Alternative? Wir würden so werden wie Markus Lanz. Ein bisschen von allem und doch kein Kerl.

Sinatra bringt es zum Glück auch heute noch auf den Punkt.

Foto © Patrick Piecha / www.patrickpiecha.com

“Esperanto” is back! – Comeback von Max Herre

Max singt wieder

Auch zu A-N-N-A von Freundeskreis in den späten 90igern leidenschaftlich geknutscht? Ja? Zu Esperanto barfuß auf Open Airs im Regen getanzt? Auch ja?

Dann kennst du auf jeden Fall SEINE Stimme, Max Herre. Und das Beste: Er ist wieder da!!! Oder zumindest kommt er gerade wieder :-)

“Jeder Tag Zuviel” heißt der gerade bei Youtube veröffentlichte Song. Dort ist auch der Link, der zum Download des Songs führt.

Im Sommer 2012 erscheint Max Album “HALLO WELT!” Für den Herbst ist dann schon ein weiteres Album (“Kahedi Radio”) angekündigt.

Ich freu mich wie Schnitzel :-)

 

Geständnisse eines GoGo-Girls – Personality Story

Tänzerin und Model Dirrty Angel aus München

Die Extra-Wurst hat Klasse! Heute gibt es deshalb etwas gaaaanz Besonderes. Die Münchner Prinzessin der Nacht, professionelle Tänzerin, Gogo-Girl und Model Angie Möller aka “Dirrty Angel” gibt sich heute die Ehre.

E-W: Hi Angie, schön, dass du dir Zeit für unsere Leser und uns nimmst. Tanzt du eigentlich ausschließlich oder machst du noch andere Jobs?

Angie: Ich bin ausschließlich Tänzerin und Model.

E-W: Hast du nicht manchmal Bock auf einen ganz “stinknormalen” Bürojob oder irgendeinen Nine-to-Five Job?
Angie: Später sicher, wenn ich an die Familenplanung denke, gebe ich das gerne auf.

E-W: Wie stehen deine Eltern zu deinem Job?
Angie: Anfangs waren sie skeptisch, dachten, ich rutsche ins Drogenmileu ab oder ähnliches. Nach einigen TV Auftritten, Zeitungsartikeln und Fotos in Magazinen waren sie stolz auf mich. Mitterweile denkt meine Mutter, ich sollte damit aufhören, da ich zu alt bin *lacht*.

E-W: Ist da irgendwas, dass du bei einem Auftritt auf keinen Fall machen würdest?
Angie: Ich habe es noch nicht und werde mich garaniert nicht ausziehen.

E-W: Einige deiner Youtube-Clips siehen verdammt heiß aus. In wie weit nutzt du deinen Sexappeal aus? Hattest du schon früh ein Gespür dafür?
Angie: Mit 14 Jahren habe ich angefangen mein extrovertiertes und offenes Wesen zu entdecken. Schon immer bin ich damit ein Magnet für Jungs und Männer gewesen. Über die Jahre konnte ich das dann “perfektionieren” *grinst schelmisch* Ich denke, viel machen meine blonden Haare aus *lacht*.

E-W: Wirst du oft bei einem Auftritt nach deiner Telefonnummer gefragt?
Angie: Es traut sich kaum einer mich zu fragen. Wenn, dann kommt sowas über Facebook.

E-W: Wie oft rückst du in so einem Fall deine Nummer raus?
Angie: Ich bin sehr vorsichtig mit meiner Handynummer. Die gibt es eigentlich nur für Gogos, Freunde, Familie und Diskochefs. Kontakt zu Fans läuft viel Online. Heutzutage ist man eh gut über Facebook und so erreichbar.

E-W: Wie gehen die Männer die du privat kennenlernst mit deinem Job um?
Angie: *Seufz* Männer…

E-W: Ok ok, Themenwechsel *grinst*. Was ist das größte Mißverständnis über dein Business?
Angie: Viele denken leider einfach, nur weil ich mich sexy anziehe und mich auf der Tanzfläche so gebe, dass mich jeder haben kann wie er will – was ICH will fragt niemand.

E-W: Was war das größte Publikum vor dem du je getanzt hast?
Angie: Das war zuletzt in Bautzen zum VW Treffen, denke ich. Dort waren 40.000 oder mehr Besucher. Total Wahnsinn!

E-W: Wenn man beruflich so viel mit Musik zu tun hat, hat man dann privat noch Lust auf Musik?
Angie: Ohne Musik geht bei mir nichts. Es läuft immer irgendwas und ist nie ruhig *lacht*.

E-W: Bei deiner Traumfigur ergeben sich zwangsläufig zwei Fragen. Was isst du so und wie hältst du dich fit?
Angie: Oh weh. Ich LIEBE Essen, versuche aber mich gesund zu ernähren. Regelmäßíge Trainings an meiner Tanzstange im Wohnzimmer halten mich fit.

E-W: Hast du Tipps für Jungs und Mädels, die auch tanzen wollen?
Angie: Lasst euch niemals unterkriegen. Baut seriöse Kontakte auf. Kontakte sind das A und O im Business. Verkauft euch nicht unter eurem Wert. Tut nur das, wobei ihr euch wohl fühlt und verwirklicht euren Traum!

E-W: Welche Fähigkeiten sollte eine Tänzerin mitbringen?
Angie: Ausstrahlung, Willensstärke und Rhythmusgefühl sind super wichtig.

E-W: Was ist deine persönliche Extra-Wurst? Hast du irgendeinen Spleen?
Angie: Ich habe da ein Ritual, welches schon den ein oder anderen verunsichert hat. Ich gehe vor jedem Auftritt und Job in mich und schicke ein kurzes Stoßgebet nach oben, damit alles so gelingt, wie ich es will.

E-W: Hast du den Eindruck, dass du bisher alles im Leben richtig gemacht hast?
Angie: Ich denke, dass niemand perfekt ist. Man macht Fehler und das Einzige, was man tun kann, ist daraus zu lernen.

E-W: Man sieht dich immer nur top gestyle und im coolen Dress. Gibst du viel Geld für Klamotten aus?
Angie: *Lacht* Ich hasse shoppen – also nein. Das Meiste an Klamotten mache ich selbst.

E-W: Was befindet sich gerade in deinem Portemonnaie?
Angie: So etwas habe ich gar nicht. Ich habe nur eine kleine Tasche in der Handtasche *lacht*. Da sind Sachen wie Parfüm, Haargummis, Kaugummis, Schlüsselbund, Sicherheitsnadeln und so Kleinigkeiten drin.

E-W: Im Film “Coyote Ugly” geht es um tanzen, Nightlife, Bars, Gefühle. Was denkst du über den Film? Ist er realistisch?
Angie: Ein cooler Film. Aber wenn wir Coyote machen, geht es heißer zu *zwinkert*. Davon ist im Flim nichts zu sehen.

E-W: Was, das der Leser nie gedacht hätte, kannst du uns über deine Branche verraten?
Angie: Das Leben in diesem Buisness ist sehr hart, wenig Glamour und kann sehr einsam und “falsch” sein.

E-W: Noch eine Bitte zum Abschluss des Interviews. Beschreibe dich selbst mit fünf Worten.
Angie: Ehrlich, verpeilt, stur, liebevoll und ehrgeizig.

E-W: Vielen Dank, dass du für uns da warst.